Sonntag, 5. Februar 2012

Rezept: Seitan

Ich wurde nun schon des Öfteren gefragt, ob ich meinen Seitan selbst herstelle und wenn ja, wie.

Ja, ich mache den (die? das?) Seitan selbst. Ist ganz einfach:

 100 g Gluten
 mit
 1 EL Sojasauce
 und
 4-5 EL Wasser
 verkneten (das gibt dann eine ganz zähe, fast gummiartige graubraune Masse), flachstreichen (so gut es eben geht), falten, kneten, nochmal flachstreichen und nochmal durchkneten.
 Dann eine Rolle formen und in Stücke oder Scheiben schneiden.

 Die Stücke dann in Gemüsebrühe 30 Minuten köcheln lassen, dabei quellen sie relativ stark auf.

 Den fertigen Seitan gut abtropfen lassen und dann weiterverarbeiten (braten z.B. oder zu Wokgerichten dazugeben).
 Hält sich im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose locker drei Tage, länger habe ich ihn noch nicht aufbewahrt.

 Der Seitan schmeckt mir sehr gut (im Gegensatz zum gekauften), weil er durch die Sojasauce und die Brühe sehr schön würzig ist. Die Konsistenz ist eher gummiartig - klar, das kommt vom Gluten - aber er lässt sich gut essen.

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